Hannover hilft...

... Blantyre, der Partnerstadt Hannovers und mit ca. 500.000 Einwohnern größten Stadt Malawis

... ein integriertes Zentrum für Ausbildung und medizinische Versorgung von Kindern zu betreiben

Die Kinder von Blantyre brauchen Ihre Unterstützung. Helfen Sie uns helfen. Die Malawi-Stiftung für AIDS-Waisen ist weiterhin auf die Unterstützung sozial engagierter Bürger, Unternehmen und Stiftungen angewiesen. Informieren Sie sich auf diesen Seiten über das Projekt und unsere Arbeit. Wir freuen uns auch auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen, wenn Sie noch Fragen an uns haben oder Anregungen weitergeben möchten. Sprechen Sie uns an.

Alle Spenden kommen zu 100% ihrem Zweck zugute!

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dies mit ihrer Spende möglich gemacht haben.

Botschafter der Stiftung

Im November 2003 wurde Heiner Lürig zum Botschafter der Malawi-Stiftung ernannt. Der prominente Musiker, Produzent und Komponist aus Hannover engagiert sich insbesondere bei offiziellen Auftritten für das Projekt der Hannoverschen Bürger und somit für einen schnellen Aufbau und Inbetriebnahme des Gesundheits- und Ausbildungszentrums in Blantyre/Malawi.

Die Botschaft von Heiner Lürig:

Wenn sich jeder Mensch bei uns verantwortlich erklärt, dann sind viele Probleme auf der Welt zu lösen!

Liebe Freunde und Interessierte an der "Hannover hilft. Malawi-Stiftung für Aids-Waisen"

Ich muss zugeben, bis vor ein paar Monaten war mir persönlich die "Hannover hilft. Malawi-Stiftung für Aids-Waisen" nur wenig bekannt.

Natürlich war die Tatsache, dass in Afrika Aids grassiert, mir nicht fremd.

Als ich dann mehr über die hannoversche Bürgerstiftung erfuhr, war mein Interesse sofort geweckt, da mich von Anfang an überzeugte, dass die noch junge Stiftung mit ihrem konkreten Ziel in erster Linie von engagierten Ehrenamtlichen getragen wird.

Schätzungen internationaler Organisationen gehen davon aus, dass bis zu 50 Prozent der Malawier infiziert sind. Wie viele Menschen in Malawi tatsächlich HIV-infiziert sind, kann nicht einmal in der staatlichen Aids-Beratungsstelle in Malawi beantwortet werden. Denn viele Menschen in diesem afrikanischen Land finden erst gar nicht den Weg zum Test.

Ein Grund sind die Vorurteile, Unwissenheit und das Stigma im Umgang mit der Seuche. Nicht selten werden infizierte Menschen, die es zugeben, von der Familie verstoßen. Obwohl es so viele trifft, wird Aids immer noch vertuscht, verleugnet und ignoriert.

Der Höhepunkt der Seuche soll zudem längst noch nicht erreicht sein: Aids gilt für die nächsten Jahre als die nationale Bedrohung Nummer 1.

Die gesamtgesellschaftlichen Folgen in diesem Land sind gravierend und deutlich sichtbar. Die Älteren sterben, und die Jungen verwahrlosen. Eine Million Waisenkinder gibt es in dem Land, das insgesamt nur zwölf Millionen Einwohner hat. Das traditionelle soziale Netz ist zerrissen. Längst können der Familienclan oder die Dorfgemeinschaft die vielen Hilfsbedürftigen nicht mehr durchfüttern. Ganz zu schweigen von der Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen. Dieser Teufelskreis wird ohne Hilfe von außen nicht zu durchbrechen sein.

Meine Botschaft lautet deshalb: Die Ziele dieses konkreten Projektes haben mich überzeugt, weil es wichtig ist, diesen Kindern zu helfen, die sonst keine Chance hätten, gesundheitlich betreut zu werden, eine Schule zu besuchen oder einen Beruf zu erlernen. Neben dem greifbaren Ziel eines Gesundheits- und Schulzentrums steht auch die Prävention und Aufklärung an wichtiger Stelle, denn Aufklärung muss schon bei den Kindern ansetzen, bevor sie in die Pubertät kommen.

Ich bin überzeugt, dass die Anstrengungen der Stiftung und Ihrer Unterstützer die extreme Situation in Blantyre/Malawi verbessern werden.

Und ich sehe das als gutes Beispiel dafür, dass man vom kreativen Miteinander, sozialen Engagement, Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe nicht nur reden, sondern vor allen Dingen handeln kann und muss.

Wir haben ein klares, am Bedarf der Menschen in Malawi orientiertes und entwickeltes Ziel, für das jeder eingenommene Euro hundertprozentig zur Verfügung steht! Helfen sie mit!

Heiner Lürig

© Hannover hilft. Malawi-Stiftung für AIDS-Waisen